Wer setzt die Grenzen bei einer Online Casino 10 Euro Einzahlung?
Ob eine Online Casino 10 Euro Einzahlung durchgeht, entscheiden zwei Untergrenzen: die Mindesteinzahlung, die das Casino für das Spielerkonto festlegt, und der Mindestbetrag der Zahlungsmethode, die du in der Kasse auswählst. Der Betrag muss beide erreichen. Ein Casino schreibt das ausdrücklich auf seine Zahlungsseite: Neben seiner allgemeinen Mindesteinzahlung gelten die Grenzen der einzelnen Zahlungsmethoden, und die können davon abweichen. In derselben Kasse haben die Zahlung per Gutschein und die Karten je eigene Mindest- und Höchstbeträge, für Kryptowährungen ist dagegen jeder Betrag zugelassen.
Welche Grenze für deinen Zahlungsweg gilt, zeigt die Kasse, sobald du die Methode auswählst. Liegt sie über deinem Betrag, geht die Einzahlung auf diesem Weg nicht durch, auch wenn das Casino selbst 10 Euro zulässt; dann bleibt nur ein anderer Zahlungsweg. In der Einzahlungsansicht eines anderen Casinos steht bei jedem der sieben Zahlungswege ein eigener Mindest- und Höchstbetrag. Der Mindestbetrag liegt dort überall bei 10 Euro, nur die Höchstbeträge unterscheiden sich. In diesem Casino nimmt also jeder Weg eine Einzahlung von 10 Euro an und keiner einen kleineren Betrag.
Gebühren: Was eine kleine Einzahlung je nach Zahlungsweg kostet
Eine kleine Einzahlung verliert durch Gebühren anteilig mehr als eine große, sobald ein fester Betrag oder eine Mindestgebühr fällig wird. Bei jedem Zahlungsweg erhebt jemand anderes die Gebühr, und jeder berechnet sie auf seine Weise.
| Zahlungsweg | Wer die Gebühr erhebt | Wie die Gebühr berechnet wird | Anteil bei 5 € und 10 € |
|---|---|---|---|
| Paysafecard (Gutschein) | Paysafecard | Bezahlen kostenlos; nach 30 Tagen ab Kauf 4 € pro Monat vom Restguthaben auf dem Code | 0 % für die Zahlung selbst |
| Skrill (E-Wallet) | Skrill | Zahlung aus dem Wallet kostenlos; jedes Aufladen des Wallets mindestens 0,50 € | 10 % bei 5 €, 5 % bei 10 €, wenn die Mindestgebühr greift |
| Kredit- oder Debitkarte | Bank, die die Karte ausgibt | eigenes Entgelt möglich, in einem Preisverzeichnis 5 % vom Umsatz; bei Kreditkarten zusätzlich eine Gebühr für einen Barvorschuss möglich | 5 % in beiden Fällen, wenn ein solches Entgelt anfällt, also 0,25 € oder 0,50 € |
| Bitcoin | Bitcoin-Netz; beim Senden von einer Börse die Börse | Transaktionsgebühr unabhängig vom Betrag; an der Börse fest oder veränderlich | umso größer, je kleiner der Betrag |
Beim E-Wallet fällt die Gebühr beim Aufladen an, die Zahlung aus dem Wallet an das Casino ist kostenlos. Skrill berechnet für jede Einzahlung in das Wallet mindestens 0,50 Euro, gleich auf welchem Weg du es auflädst. Lädst du nur die 5 Euro auf, die du einzahlen willst, und greift die Mindestgebühr, gehen 10 Prozent verloren, bei 10 Euro sind es 5 Prozent. Bei Bitcoin hängt die Transaktionsgebühr gar nicht vom gesendeten Betrag ab, deshalb wiegt sie bei kleinen Einzahlungen eher schwer. Sendest du von einer Börse für Kryptowährungen aus, berechnet sie dafür eine feste oder veränderliche Gebühr, in der Netzwerk- und Bearbeitungsgebühren stecken; verbindlich ist der Betrag, den sie vor der Bestätigung anzeigt.
Bei der Karte kann die Bank, die sie ausgegeben hat, für Zahlungen an Casinos ein eigenes Entgelt verlangen. Ein Preisverzeichnis setzt dafür 5 Prozent vom Umsatz an, bei einer Einzahlung von 10 Euro also 0,50 Euro. Weil ein solches Entgelt mit dem Betrag wächst, bleibt sein Anteil bei 5 und bei 10 Euro gleich. Ob deine Bank so ein Entgelt erhebt, steht in ihrem Preisverzeichnis. Bei einer Kreditkarte kann der Herausgeber den Einsatz für Glücksspiel außerdem wie eine Bargeldabhebung behandeln und eine Gebühr für einen Barvorschuss berechnen. Das kann auch passieren, wenn du ein E-Wallet mit der Kreditkarte für Glücksspiel auflädst; Skrill weist darauf hin, dass es auf diese Gebühr keinen Einfluss hat.
Einzahlung von 5 oder 1 Euro: Grenzen bei Gutscheinen und Gebühren
Unter 10 Euro setzen die Zahlungswege selbst Grenzen: Gutscheine haben einen festen Wert, und eine Mindestgebühr nimmt einen spürbaren Teil des Betrags. Für eine casino 5 Euro Einzahlung per Paysafecard oder CASHlib kaufst du einen Code über mindestens 10 Euro, denn kleinere Werte gibt es bei beiden nicht. Was mit dem Rest geschieht, regelt jeder Gutschein anders:
- Paysafecard: Ein Code reicht für mehrere Zahlungen, bis sein Guthaben verbraucht ist. Nach den ersten 30 Tagen ab Kauf zieht Paysafecard vom verbliebenen Guthaben aber jeden Monat 4 Euro ab. Bleiben nach einer Online Casino 5 Euro Einzahlung 5 Euro auf dem Code liegen, ist nach dem ersten Abzug noch 1 Euro übrig.
- CASHlib: Ein Gutschein bezahlt nur einen Betrag, der genau seinem Wert entspricht. Ausnahme ist ein Casino, das über den Rest einen neuen Code ausgibt; ob es das tut, entscheidet es selbst.
- Flexepin: Ein Gutschein wird in einer einzigen Transaktion über seinen vollen Wert eingelöst und lässt sich nur einmal verwenden. Wer ihn für einen kleineren Betrag einlöst, verliert die Differenz.
Per Gutschein geht bei einer Einzahlung deshalb am wenigsten verloren, wenn du seinen vollen Wert einzahlst oder bei Paysafecard den Rest innerhalb der ersten 30 Tage für eine weitere Zahlung nutzt. Über ein E-Wallet kommen 5 Euro ohne Rest ins Casino, das Aufladen kostet aber mindestens 0,50 Euro.
Für eine casino 1 Euro Einzahlung brauchst du ein Casino und einen Zahlungsweg, deren Mindestbeträge beide so tief liegen. Paysafecard und CASHlib bringen auch hier mindestens 10 Euro mit, und beim Aufladen eines E-Wallets wäre die Mindestgebühr die Hälfte des Betrags. Lässt eine Kasse für Kryptowährungen jeden Betrag zu, kann 1 Euro durchgehen, doch die Bitcoin-Gebühr richtet sich nicht nach dem Betrag und wiegt bei einem Euro entsprechend schwer. Ein prozentuales Entgelt für die Kartenzahlung schrumpft dagegen mit dem Betrag; bei der Karte entscheidet eher, ob die Kasse für sie einen so kleinen Betrag zulässt. Eine mindesteinzahlung 1 euro im Casino nützt dir also nur, wenn auch der Zahlungsweg den Betrag annimmt und ohne großen Abzug überträgt.
Selbst ein Start ganz ohne Einzahlung kann später eine Einzahlung nach sich ziehen. Ein Casino kann nach seinen Bedingungen bei Freispielen, die es ohne Einzahlung vergibt, vor einer Auszahlung verlangen, dass du eine Einzahlung in Höhe der Gewinne aus diesen Freispielen leistest und die Gewinne mindestens fünfmal umsetzt.
Bonus auf die Online Casino 10 Euro Einzahlung: Mindestbetrag, Höchsteinsatz und Umsatz
Der Bonus kann eine höhere Mindesteinzahlung haben als das Spielerkonto, sodass das Casino eine Online Casino 10 Euro Einzahlung annimmt und ohne Bonus gutschreibt. In einem Casino beginnen etwa alle Zahlungswege der Kasse bei 10 Euro, Bonus und Freispiele des Willkommenspakets gibt es aber erst ab 20 Euro und mit dem passenden Bonuscode.
Hinzu kommen Bedingungen dafür, wie die Einzahlung eingehen muss. Ein Casino verlangt, dass die Einzahlung, die den Bonus auf die erste Einzahlung auslöst, in einer einzigen Transaktion eingeht; zwei kleine Einzahlungen nacheinander ergeben dort keinen Bonus, auch wenn sie zusammen den Mindestbetrag erreichen. In einem anderen Casino zählen Einzahlungen über Neteller oder Skrill für den Bonus nicht, und es gibt ihn nur, solange mit der Einzahlung noch nicht gespielt wurde.
Kommt der Bonus zustande, kann der Höchsteinsatz an der Bonushöhe hängen, und dann bleibt bei kleinem Guthaben wenig Spielraum beim Einsatz. Nach den Bedingungen eines Willkommenspakets darf ein Einsatz bei aktivem Bonus höchstens 12 Euro oder 5 Prozent des Bonus betragen, je nachdem, welcher Betrag kleiner ist. Bei jedem Bonus unter 240 Euro legen damit die 5 Prozent den Höchsteinsatz fest. Angenommen, eine Einzahlung von 20 Euro bringt einen Bonus von 20 Euro, dann darfst du höchstens 1 Euro je Einsatz setzen.
Die Umsatzanforderung sagt, wie oft ein Betrag eingesetzt werden muss, bevor sich Bonusguthaben auszahlen lässt; auf welchen Betrag sie sich bezieht, regeln die Bedingungen. Im selben Willkommenspaket werden Einzahlung und Bonus zusammen 35-mal umgesetzt, nach den allgemeinen Bonusbedingungen eines anderen Casinos allein der Bonus 50-mal. In der angenommenen Rechnung mit 20 Euro Einzahlung und 20 Euro Bonus sind das im ersten Fall 1.400 Euro (35 × 40 Euro) und im zweiten 1.000 Euro (50 × 20 Euro). Der höhere Faktor ergibt hier den kleineren Umsatz, weil er nur auf den Bonus angewendet wird. Mit einem Höchsteinsatz von 1 Euro sind im ersten Fall mindestens 1.400 Einsätze nötig.
Mindestbetrag und Identitätsprüfung vor der ersten Auszahlung
Bevor aus einer kleinen Einzahlung eine Auszahlung wird, muss das Guthaben den kleinsten Auszahlungsbetrag des Casinos erreichen. Die AGB eines Casinos setzen ihn über 10 Euro an, ein anderes macht die Untergrenze vom Zahlungsweg abhängig, und eine Auszahlung per Überweisung beginnt dort erst bei einem Vielfachen des sonst kleinsten Betrags. Mit 10 Euro auf dem Konto musst du also unter Umständen erst gewinnen, bevor eine Auszahlung überhaupt möglich ist. Ein drittes Casino verlangt, dass jede Einzahlung einmal eingesetzt wird, bevor die Beträge daraus ausgezahlt werden können; wer dort 10 Euro einzahlt, kann sie nicht ungespielt wieder abheben.
Auch eine kleine erste Auszahlung kann die vollständige Identitätsprüfung auslösen. Ein Casino verlangt bei der ersten Auszahlungsanfrage, dass du deine Dokumente hochlädst. Nach der Richtlinie eines anderen löst schon ein Auszahlungsantrag in beliebiger Höhe die vollständige Prüfung aus, mit amtlichem Lichtbildausweis, einem Selfie mit dem Ausweis und einem Kontoauszug oder einer Rechnung als Nachweis des Wohnsitzes.
Auf welchem Weg das Geld nach der Einzahlung zurückkommt
Ausgezahlt wird möglichst über den Weg, auf dem du eingezahlt hast. Ein Casino hält das in seinen Bedingungen fest und regelt für die Kreditkarte eine Ausnahme: Auszahlungen bis zur Höhe der Einzahlung kann es als Erstattung auf die Karte leisten, den Rest über einen anderen Weg. Nach einer Einzahlung von 10 Euro gehen dort also höchstens 10 Euro auf die Karte zurück, alles Weitere auf ein anderes Konto. Ein anderes Casino schließt Auszahlungen auf Konten, Karten oder Wallets aus, die nicht allein dir gehören.
Nach einer Einzahlung per Gutschein brauchst du für den Rückweg ein eigenes Konto beim Zahlungsdienst oder ein anderes Konto auf deinen Namen. CASHlib dient nach seinen Bedingungen allein zum Bezahlen, über diesen Weg kommt kein Geld zurück. Über Paysafecard kann ein Casino nur auf ein registriertes Paysafecard-Konto auszahlen, nicht auf einen Code. Vorname, Nachname und Geburtsdatum müssen dafür im Paysafecard-Konto und im Spielerkonto übereinstimmen, sonst scheitert die Auszahlung. Überweist du das Guthaben anschließend vom Paysafecard-Konto auf dein Bankkonto, zieht Paysafecard eine Bearbeitungsgebühr vom Betrag ab.
Für wen eine kleine Einzahlung passt
Eine Online Casino 10 Euro Einzahlung passt, wenn du ein Casino kennenlernen willst und die Summe dabei fest begrenzt sein soll. Diese Grenze setzt du entweder im Konto mit einem Einzahlungslimit, das sich in einem Casino etwa für einen Tag, eine Woche oder einen Monat festlegen lässt, oder mit einem Gutschein, der sich nur einmal verwenden lässt, wie bei Flexepin. Beim Gutschein steht der Betrag schon beim Kauf fest.
Wenig passt ein kleiner Betrag, wenn du vor allem den Bonus willst oder schon die erste Auszahlung samt Identitätsprüfung ausprobieren möchtest. Für den Bonus muss die Einzahlung seinen Mindestbetrag erreichen, für die Auszahlung das Guthaben den kleinsten Auszahlungsbetrag, und beide Grenzen können über 10 Euro liegen.