So funktioniert die Einzahlung in Paysafecard Casinos
Wer im Online Casino Paysafecard nutzt, zahlt auf einem von zwei Wegen ein. Der erste ist der 16-stellige Code eines Gutscheins. Man kauft ihn an einer Verkaufsstelle zum Nennwert oder online ohne Registrierung; auch für den Online-Kauf verlangt Paysafecard keine Gebühr. Der zweite Weg ist das Paysafecard-Konto: Man registriert sich bei Paysafecard, lädt seine Codes in das Konto und bezahlt im Casino mit den Anmeldedaten dieses Kontos statt mit einem einzelnen Code.
Mit dem Code einzahlen
Ohne Paysafecard-Konto läuft die Einzahlung so:
- Code an einer Verkaufsstelle oder online kaufen.
- In der Kasse des Casinos Paysafecard wählen und den Betrag eintragen.
- Den 16-stelligen Code eingeben. Der Betrag geht vom Guthaben des Codes ab und steht danach als Guthaben im Casino bereit.
Ohne Registrierung zahlt man auf diesem Weg höchstens 50 Euro auf einmal ein und gibt dabei weder persönliche Daten noch ein Bankkonto oder eine Kreditkarte an. Einen Code über 100 Euro verbraucht man deshalb in mindestens zwei Zahlungen.
Wann das Paysafecard-Konto nötig ist
Bei Zahlungen an Glücksspielseiten kann Paysafecard verlangen, dass der Spieler ein registriertes Paysafecard-Konto hat. In diesem Fall geht die Einzahlung mit dem bloßen Code nicht durch, gleich wie viel Guthaben darauf liegt. Die Pflicht trifft nicht jeden Kunden; wen sie trifft, der zahlt über das Konto ein.
Im Konto liegen alle Codes an einem Ort. In der Kasse des Casinos bestätigt man die Zahlung, indem man sich mit seinen Anmeldedaten bei Paysafecard anmeldet; die Codes selbst tippt man nicht mehr ein.
Mehrere Codes kombinieren und Restguthaben nutzen
Deckt ein Code die gewünschte Einzahlung nicht, setzt man für dieselbe Zahlung mehrere Codes gemeinsam ein oder zahlt einen kleineren Betrag ein. Im Paysafecard-Konto entfällt das Kombinieren von Hand, denn das Konto legt bei Bedarf selbst mehrere Codes zusammen.
Ein Code gibt nie mehr her als sein Guthaben, und was eine Zahlung nicht verbraucht, bleibt darauf liegen. Ein Beispiel mit angenommenen Beträgen: Für eine Einzahlung zieht im Online Casino Paysafecard 10 Euro von einem Code über 25 Euro ab, 15 Euro bleiben auf dem Code. Diesen Rest setzt man bei der nächsten Einzahlung ein, allein oder zusammen mit einem weiteren Code. Wie viel noch auf einem Code liegt und wofür er schon bezahlt hat, lässt sich bei Paysafecard abfragen. Liegt der Code im Konto, zeigt das Konto nach der Anmeldung den Stand und alle Zahlungen.
Lange liegen lassen sollte man einen Rest auf dem Code nicht. Die ersten 30 Tage nach dem Kauf kostet das Guthaben nichts, danach zieht Paysafecard jeden Monat 4 Euro davon ab. Die 15 Euro aus dem Beispiel wären nach dem vierten Abzug aufgebraucht.
Wie kommen Gewinne aus Paysafecard Casinos zurück?
Auf einen Code kann niemand Geld auszahlen. Über Paysafecard kommt ein Gewinn nur auf ein registriertes Paysafecard-Konto zurück. Ob ein paysafe casino dorthin auszahlt, legt das Casino selbst fest, und nicht jedes tut es. Zahlt es nicht auf das Paysafecard-Konto aus, läuft der Gewinn über einen anderen Weg, etwa über eine E-Wallet wie Neteller. Wer nur mit Codes einzahlt, richtet das Paysafecard-Konto oder die E-Wallet deshalb am besten vor der ersten Einzahlung ein, dann steht der Weg zurück fest, bevor es etwas auszuzahlen gibt.
Auszahlung auf das Paysafecard-Konto
Für die Auszahlung trägt man im Casino die E-Mail-Adresse seines Paysafecard-Kontos ein. Vorname, Nachname und Geburtsdatum müssen im Paysafecard-Konto und im Spielerkonto des Casinos übereinstimmen, sonst scheitert die Auszahlung. Für den Empfang berechnet Paysafecard nichts. Das Casino kann aber eigene Gebühren abziehen, dann kommt weniger auf dem Konto an, als man ausgezahlt haben wollte. Insgesamt nimmt ein Paysafecard-Konto höchstens 30.000 Euro an Auszahlungen im Jahr an.
Vom Paysafecard-Konto auf das Bankkonto
Vom Paysafecard-Konto geht Guthaben nur auf das eigene, persönliche Bankkonto. Eine Überweisung auf das Konto eines anderen schlägt fehl, ebenso eine, bei der der angegebene Name nicht zum Inhaber des Bankkontos passt. Für die Überweisung zieht Paysafecard eine Bearbeitungsgebühr vom Betrag ab. Ist die Überweisung bearbeitet, dauert es noch 3 bis 5 Werktage, bis das Geld auf dem Bankkonto ist; Wochenenden und Feiertage zählen dabei nicht mit.
Gebühren und Limits der Paysafecard
Mit Paysafecard zu bezahlen kostet grundsätzlich nichts, und ein Code kostet beim Kauf seinen Nennwert. Gebühren von Paysafecard fallen an, wenn Guthaben lange ungenutzt bleibt, wenn man in einer anderen Währung bezahlt und wenn man Guthaben zurücktauscht oder vom Konto auf das Bankkonto überweist. Diese Kosten legt Paysafecard fest; ob man ältere oder neue Paysafecard Casinos nutzt, ändert an ihnen nichts. Was ein Casino selbst für Einzahlungen oder Auszahlungen berechnet, bestimmt jedes Casino für sich, und es kommt zu den Kosten der Paysafecard hinzu.
Für ungenutztes Guthaben gelten auf dem Code und im Konto verschiedene Regeln. Das monatliche Entgelt auf einem Code fällt weg, sobald man ihn im Paysafecard-Konto einlöst. Im Konto zieht Paysafecard erst dann Geld ab, wenn es zwölf Monate ohne Transaktion geblieben ist, und zwar ab dem 13. Monat 2 Euro im Monat. Wer einen Rest für später behalten will, ist im Konto also deutlich länger kostenfrei.
Zahlt man in einer anderen Währung als der des Guthabens, schlägt Paysafecard 3 Prozent des Betrags auf. Tauscht man Guthaben zurück, behält Paysafecard 5 Prozent des ausgezahlten Betrags ein, höchstens 5 Euro je Rücktausch.
Auch die Grenzen hängen am Zahlungsweg. Mit dem Code ohne Registrierung sind es höchstens 50 Euro je Zahlung. Über das Konto nennt Paysafecard bis zu 1.500 Euro je Zahlung, legt die tatsächlichen Grenzen aber für jeden Kunden nach einer Risikobewertung fest; welche für einen selbst gelten, sieht man nach der Anmeldung im Konto. Mindest- und Höchstbeträge, die ein Casino für Einzahlungen vorgibt, gelten zusätzlich.
| Merkmal | Code ohne Registrierung | Paysafecard-Konto |
|---|---|---|
| Werte beim Kauf an der Verkaufsstelle | 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 100 € | Codes in denselben Werten, eingelöst im Konto |
| Höchstbetrag je Zahlung | 50 € | bis zu 1.500 €, je Kunde festgelegt |
| Entgelt auf ungenutztes Guthaben | 4 € im Monat nach den ersten 30 Tagen | 2 € im Monat ab dem 13. Monat ohne Transaktion |
| Auszahlung aus dem Casino | nicht möglich | wenn das Casino sie anbietet, ohne Gebühr von Paysafecard, bis 30.000 € im Jahr |
Für wen passt Paysafecard im Casino?
Die Methode passt zu Spielern, die beim Einzahlen weder ihr Bankkonto noch ihre Kreditkarte angeben wollen. Der Code ist an der Verkaufsstelle schon bezahlt, und in der Kasse des Casinos gibt man nur ihn ein. Eingesetzt wird nur, was auf den Codes liegt. Wer vorher festlegt, wie viel er einsetzen will, und nur dafür Codes kauft, kommt mit ihnen nicht über diesen Betrag hinaus. Die Kehrseite ist dieselbe wie bei Bargeld. Geht ein Code verloren, ersetzt Paysafecard ihn nicht, und sein Guthaben ist weg.
Wer in einem casino mit Paysafecard einzahlt, kommt bei der Auszahlung trotzdem nicht ohne Angaben zu seiner Person aus, und beides passt zusammen. Bei der Einzahlung stammt das Geld von einem Code, der schon bezahlt ist. Die Auszahlung schickt Geld an eine Person, und das Casino muss wissen, an welche. Nach den internationalen Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF) müssen Casinos, ausdrücklich auch solche im Internet, jeden Kunden identifizieren und seine Identität überprüfen, sobald er Finanztransaktionen ab 3.000 Euro oder US-Dollar vornimmt. Mehrere zusammenhängende Transaktionen zählen dabei zusammen. Als Finanztransaktion gelten etwa die Eröffnung eines Kontos, Überweisungen sowie Kauf und Einlösen von Chips, der Einsatz im Spiel dagegen nicht. Beim Spiel im Internet entspricht das den Ein- und Auszahlungen.
Auch Paysafecard bindet den Rückweg an die Person, auf die das Spielerkonto läuft. Name und Geburtsdatum im Paysafecard-Konto müssen zum Spielerkonto passen, das Guthaben im Paysafecard-Konto gehört allein dem, auf dessen Namen es registriert ist, und niemand darf sein Konto einem anderen überlassen. Von dort geht das Geld wiederum nur auf ein Bankkonto auf den eigenen Namen. Ein Bankkonto braucht man in Paysafecard Casinos damit erst in diesem letzten Schritt, wenn das Guthaben vom Paysafecard-Konto zur eigenen Bank geht.
Alternativen zu Paysafecard
Neben Paysafecard gibt es weitere Gutscheine, die man mit Bargeld kauft und im Casino einlöst, etwa CASHlib und Flexepin. Beim Bezahlen unterscheiden sie sich darin, was mit einem Rest auf dem Code geschieht, wie lange das Guthaben kostenfrei bleibt und ob ein Konto höhere Beträge erlaubt.
Bei CASHlib gibt man mehrere Codes beim Bezahlen nacheinander ein und nutzt ihr Guthaben zusammen, so lässt sich auch ein Rest aufbrauchen. Ein CASHlib-Code bleibt drei Monate ab Ausgabe kostenfrei, also länger als ein Paysafecard-Code mit seinen 30 Tagen; danach zieht CASHlib aber jeden Monat 5 Euro ab. Ohne Konto zahlt man mit CASHlib wie mit Paysafecard bis zu 50 Euro je Transaktion ein, mit dem kostenlosen My-CASHlib-Konto bis zu 1.200 Euro und damit etwas weniger als über das Paysafecard-Konto.
Ein Flexepin-Gutschein wird bei der Zahlung ganz eingelöst. Danach liegt kein Wert mehr darauf, und er lässt sich weder ein zweites Mal verwenden noch aufladen. Ein Rest, der Monat für Monat kleiner wird, kann so nicht entstehen; dafür zahlt man immer genau den Wert des Gutscheins ein.
Für den Rückweg kommt eine E-Wallet infrage, die Einzahlung und Auszahlung abdeckt. Neteller lässt sich mit Paysafecard aufladen und berechnet dafür 0 bis 5 Prozent. Zahlungen von Händlern, also auch die Auszahlung eines Casinos, nimmt Neteller ohne Gebühr entgegen, nur eine Umrechnung in eine andere Währung kostet extra. Vom Neteller-Konto überweist man auf ein Bankkonto für 1,75 Prozent, mindestens 3,50 US-Dollar, und auch hier nur auf ein persönliches Bankkonto des Kontoinhabers.