So funktioniert die Einzahlung im MiFinity Casino
Mit MiFinity zahlst du in zwei Schritten ein. Zuerst lädst du Guthaben auf dein Konto bei MiFinity, danach zahlst du aus dieser Wallet an das Casino. Liegt schon genug Geld in der Wallet, bleibt nur der zweite Schritt: Im MiFinity Casino wählst du an der Kasse MiFinity als Zahlungsmethode und gibst die Zahlung aus der Wallet frei. Kostet ein Vorgang in deinem Konto eine Gebühr, zeigt MiFinity sie an, bevor du bestätigst.
Für das Konto registrierst du dich mit deinen persönlichen Daten, und die müssen bei der Anmeldung wie auch später stimmen. Auf deinen Namen muss auch das Zahlungsmittel laufen, mit dem du die Wallet auflädst; die Karte des Partners oder das Konto der Eltern scheiden damit aus. Sofort in der Wallet ist das Geld unter anderem, wenn du per Karte, Lastschrift oder direktem Onlinebanking auflädst. Was das Aufladen kostet, hängt dagegen stark vom gewählten Weg ab: Zwischen der günstigsten und der teuersten Möglichkeit liegen mehr als 10 Prozentpunkte.
Mit der Zahlung an das Casino kann MiFinity persönliche Angaben übermitteln, nämlich:
- Name und Kontonummer
- Anschrift mit Postleitzahl
- Wohnsitzland, Staatsangehörigkeit und Rechtsraum
- E-Mail-Adresse
- Geburtsdatum
- IP-Adresse
Anonym ist eine Zahlung über die Wallet damit nicht.
Hakt es beim Aufladen oder beim Abheben, zeigt MiFinity auf status.mifinity.com, ob einer der beiden Dienste gestört ist. Aufladen und Abheben stehen dort getrennt, jeweils mit eigenem Zustand. Die Seite listet außerdem geplante Wartungen und vergangene Störungen, und wer möchte, lässt sich Meldungen schicken. Ist Geld aus der Wallet abgegangen, aber im Casino nicht angekommen, brauchst du die Referenznummer der Zahlung: Jeder Vorgang steht mit einer eigenen Nummer im Verlauf deines Kontos. Mit dieser Nummer meldest du die Unstimmigkeit möglichst bald dem Kundendienst von MiFinity.
Auszahlung aus dem MiFinity Casino
Eine Auszahlung läuft über zwei Strecken. Auf der ersten zahlt das Casino in deine Wallet aus, auf der zweiten hebst du das Geld aus der Wallet ab, auf eine Karte, ein Bankkonto oder in Kryptowährung. Für Auszahlungen gilt der Grundsatz, Gewinne auf die Zahlungsmethode zu leiten, mit der eingezahlt wurde. Wer im MiFinity Casino per Wallet einzahlt, muss deshalb damit rechnen, dass seine Gewinne zuerst in der Wallet landen und nicht direkt auf dem Bankkonto.
Die zweite Strecke kostet bei MiFinity eine eigene Gebühr, die sich nach dem Ziel richtet. Auf eine Visa-Karte berechnet MiFinity 1 Euro, auf eine Mastercard 1,75 Euro, beides für Karten aus dem EWR. Eine Abhebung in Bitcoin Cash kostet 1,8 Prozent des Betrags. Bei größeren Summen fällt der Unterschied zwischen fester Gebühr und Prozentsatz deutlich aus: Hebst du 500 Euro ab, kostet das in Bitcoin Cash 9 Euro, auf die Visa-Karte weiterhin 1 Euro. Für eine Abhebung aufs Bankkonto siehst du die Gebühr wie bei jedem Vorgang, bevor du bestätigst.
Nach einer Abhebung rechnet MiFinity mit 1 bis 2 Werktagen, bis das Geld ankommt; für welche Art der Abhebung das gilt, lässt MiFinity offen. Wie lange eine MiFinity Auszahlung bis aufs eigene Konto dauert, ergibt sich deshalb aus der Bearbeitung im Casino und diesen Tagen zusammen, denn die zweite Strecke beginnt erst, wenn das Geld in der Wallet liegt.
MiFinity zahlt nur auf ein Bankkonto oder Zahlungsmittel aus, das auf deinen Namen läuft. Eine falsch eingetragene Verbindung kostet Geld: Ist eine Abhebung auf das falsche Zahlungsmittel gegangen, hilft MiFinity auf Antrag beim Zurückholen und berechnet dafür eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 25 Euro.
Gebühren und Limits bei MiFinity
Für private Nutzung kostet das Konto bei MiFinity nichts. Neben der Abhebung aus der Wallet berechnet MiFinity Gebühren beim Aufladen, beim Umtausch zwischen Währungen und für ein Konto, das lange niemand nutzt. Beim Aufladen richtet sich die Gebühr nach dem Zahlungsmittel.
| Vorgang | Gebühr von MiFinity | Stand |
|---|---|---|
| Aufladen per SEPA-Überweisung | 0 % | 13.10.2026 |
| Aufladen per Überweisung auf die virtuelle IBAN (nur mit verifiziertem Konto) | 0 % | 13.10.2026 |
| Aufladen mit Visa oder Mastercard aus dem EWR | 1,8 % | 11.08.2026 |
| Aufladen über Apple Pay oder Google Wallet mit Visa aus dem EWR | 1,8 % | 13.10.2026 |
| Aufladen mit einem eVoucher von MiFinity | 4,5 % oder 5,5 %, je nach Währung | 11.08.2026 |
| Aufladen mit PaysafeCard | 10,5 % | 13.10.2026 |
| Umtausch zwischen Währungen | Aufschlag auf den Wechselkurs bis zu 2,99 %, bei exotischen Währungspaaren bis zu 3,99 % | 13.10.2026 |
| Konto ohne Nutzung | 1 € pro Monat vom Guthaben | 13.10.2026 |
Ab wann ein Konto als unbenutzt gilt, beantwortet MiFinity an zwei Stellen unterschiedlich. Auf der Seite mit den Gebühren wird ein Konto nach zwölf Monaten ohne Anmeldung inaktiv. Die Geschäftsbedingungen für Kunden im EWR in der Fassung von September 2026 sehen ein Konto erst als ruhend an, wenn 24 Monate am Stück gar nichts geschieht: keine Anmeldung, keine Zahlung, kein Einsatz der Karte, keine Überweisung, keine Aufladung und keine Abhebung. Abgezogen wird in beiden Fällen 1 Euro im Monat oder derselbe Betrag in der Währung der Wallet. Wer zwischen zwei Anmeldungen nie mehr als zwölf Monate vergehen lässt, bleibt nach beiden Fassungen von der Gebühr verschont.
Überweisung und passende Währung halten die Kosten klein
Die erste Entscheidung betrifft den Weg, auf dem das Geld in die Wallet kommt. Eine SEPA-Überweisung kostet nichts, eine Karte 1,8 Prozent. Angenommen, du lädst 200 Euro auf: Per Karte zahlst du dafür 3,60 Euro, per Überweisung nichts. Nach der Verifizierung bekommst du als Kunde im EWR von MiFinity kostenlos eine virtuelle IBAN und lädst die Wallet darüber von jedem Bankkonto mit IBAN ohne Gebühr auf.
Die zweite Entscheidung betrifft die Währung. In einem Konto lassen sich bis zu neun Wallets anlegen, jede in einer von 18 Währungen. Führt die Wallet dieselbe Währung wie das Casino, muss nichts umgetauscht werden, und der Aufschlag von bis zu 2,99 Prozent entfällt; bei den angenommenen 200 Euro wären das bis zu 5,98 Euro. Kommt es doch zu einem Umtausch, kann neben MiFinity auch die eigene Bank Gebühren verlangen. Die Währung des Kontos legst du am besten vor der ersten Zahlung fest: Sobald du eine Zahlung versucht hast, lässt sie sich nicht mehr umstellen.
Limits hängen an der Verifizierung
Wie viel du in die Wallet laden darfst, legt MiFinity nach dem Stand deiner Verifizierung und nach dem Zahlungsmittel fest. Bei Abhebungen zählt, welche Ausweisdokumente MiFinity von dir vorliegen. Deine aktuellen Grenzen stehen jederzeit im Profil deines Kontos. Liegt eine Abhebung über der Grenze, kann MiFinity sie ablehnen und zuerst Nachweise zu Identität und Anschrift anfordern.
Zur Verifizierung lädst du im Bereich „Verify Yourself“ einen Nachweis deiner Identität samt Selfie hoch, als Kunde im EWR zusätzlich einen Nachweis deiner Anschrift. Danach gelten höhere Grenzen. Wer einen größeren Gewinn abheben will, ist mit einem bereits verifizierten Konto schneller am Ziel, weil die Abhebung dann nicht an fehlenden Nachweisen hängen bleibt.
Für wen MiFinity passt
Am günstigsten zahlt mit MiFinity, wer regelmäßig in MiFinity Casinos spielt, die Wallet per Überweisung auflädt und in der Währung spielt, in der sie geführt wird. Das Aufladen kostet dann nichts, ein Umtausch entfällt, und die Gebühr für ein unbenutztes Konto greift nicht. Von den Gebühren, die MiFinity nennt, bleibt dann vor allem die für die Abhebung aus der Wallet, auf eine Visa-Karte 1 Euro je Vorgang. Wer Gewinne in der Wallet stehen lässt und später wieder damit einzahlt, spart auch diese Gebühr.
Teurer wird es, wenn du per Karte oder PaysafeCard auflädst oder zwischen Währungen wechselst, denn dann geht bei jedem Vorgang ein Anteil des Betrags an MiFinity. Dazu kommt der Umweg bei Gewinnen: Jede Auszahlung braucht eine zweite Abhebung mit eigener Gebühr und 1 bis 2 Werktagen, bevor das Geld auf Karte oder Konto liegt. Wer Gewinne möglichst ohne Umweg auf dem eigenen Konto haben will, spart sich mit einer Zahlungsmethode, die direkt dorthin auszahlt, diese zweite Strecke samt Gebühr.
Das Guthaben in der Wallet ist E-Geld. MiFinity hält es getrennt vom eigenen Vermögen, doch ein Konto für E-Geld ist kein Bankkonto, und keine Einlagensicherung schützt das Guthaben. Zinsen zahlt MiFinity nie. Verfallen kann das Guthaben nicht, nach langer Ruhe zieht MiFinity aber jeden Monat 1 Euro davon ab. Die Wallet eignet sich damit für Geld, das zwischen eigenem Konto und Casino unterwegs ist, nicht für Ersparnisse.
Alternativen: MiFinity neben Skrill, Neteller und Jeton
Skrill, Neteller und Jeton sind ebenfalls Wallets, und an denselben vier Stellen entscheidet sich, was sie kosten: beim Aufladen per Überweisung, bei der Abhebung aufs Bankkonto, beim Umtausch zwischen Währungen und bei einem Konto, das längere Zeit niemand nutzt (Stand: 11. bis 13. Oktober 2026).
| Wallet | Aufladen per Überweisung | Abhebung aufs Bankkonto | Umtausch zwischen Währungen | Konto ohne Nutzung |
|---|---|---|---|---|
| MiFinity | 0 % per SEPA-Überweisung, über die virtuelle IBAN gebührenfrei | Gebühr erscheint vor dem Bestätigen | bis zu 2,99 % Aufschlag, bei exotischen Währungspaaren bis zu 3,99 % | 1 € pro Monat nach 12 oder 24 Monaten |
| Skrill | 0,00 %, aber mindestens 0,50 € je Einzahlung | 1,75 %, mindestens 3,50 € | eigener Kurs plus 3,99 % | 5 € pro Monat nach 6 Monaten ohne Anmeldung oder Transaktion |
| Neteller | 0 bis 1 %, per Rapid Transfer ebenso | 1,75 %, mindestens 3,50 US-Dollar | eigener Kurs plus bis zu 3,99 % | 5 US-Dollar pro Monat nach 6 Monaten ohne Anmeldung oder Transaktion |
| Jeton | Bank Transfer 3,5 %, Local Bank Transfer gebührenfrei | Bank Transfer 2,5 %, Local Bank Transfer gebührenfrei | kein fester Satz, Kurs und Gebühr ändern sich nach Zeitpunkt und Währung | keine Gebühr für das Konto |
Unter den drei Wallets mit festem Satz für den Umtausch schlägt MiFinity am wenigsten auf: bis zu 2,99 Prozent, Skrill 3,99 Prozent und Neteller bis zu 3,99 Prozent. Ein ruhendes Konto kostet bei MiFinity frühestens nach einem Jahr etwas und dann 1 Euro im Monat, bei Skrill und Neteller schon nach einem halben Jahr 5 Euro beziehungsweise 5 US-Dollar im Monat. Die Grenze liegt bei Währungspaaren, die MiFinity als exotisch einstuft: Dort steigt der Aufschlag auf bis zu 3,99 Prozent und damit auf die Höhe der beiden anderen.
Das Aufladen per Überweisung kostet bei Skrill 0,00 Prozent, aber mindestens 0,50 Euro je Einzahlung. Wer selten und in größeren Beträgen auflädt, zahlt damit kaum etwas. Teuer wird bei Skrill vor allem die Abhebung aufs Bankkonto: 1,75 Prozent mit einer Untergrenze von 3,50 Euro bedeuten, dass jede Abhebung bis 200 Euro pauschal 3,50 Euro kostet.
Neteller nimmt fürs Aufladen per Banküberweisung höchstens 1 Prozent und bietet mit Rapid Transfer einen zweiten Weg zum selben Satz. Die Grenze liegt wie bei Skrill bei der Abhebung aufs Bankkonto: Sie kostet 1,75 Prozent, mindestens aber 3,50 US-Dollar.
Jeton verlangt für das Konto selbst nichts, weder bei der Eröffnung noch für die Führung, und damit auch nichts, wenn es ruht. Per Local Bank Transfer sind Aufladen und Abheben gebührenfrei. Die Grenze liegt beim Bank Transfer, der 3,5 Prozent beim Aufladen und 2,5 Prozent bei der Abhebung kostet, und beim Umtausch. Für ihn nennt Jeton keinen festen Satz; Kurs und Gebühr ändern sich nach Datum, Uhrzeit und Währung, die Kosten lassen sich vorher also kaum abschätzen.
Häufige Fragen zu MiFinity
Darf ich mehrere Konten bei MiFinity eröffnen?
Nein, jeder Kunde hat bei MiFinity ein einziges Konto. Ein weiteres ist nur erlaubt, wenn MiFinity es schriftlich genehmigt.
Gibt es einen Mindestbetrag für Abhebungen aus der Wallet?
Nein, MiFinity setzt dafür keinen Mindestbetrag fest. Das Guthaben muss nur so hoch sein, dass es die Gebühr der Abhebung mit abdeckt.
Wie wird ein ruhendes Konto wieder aktiv?
Sobald du selbst wieder eine Transaktion auslöst, ist das Konto aktiv, und die monatliche Gebühr für ein ruhendes Konto fällt weg.