So funktioniert die Einzahlung im Casino mit Kreditkarte
Eine Einzahlung im Casino mit Kreditkarte oder Debitkarte geht erst durch, wenn die Bank, die die Karte ausgegeben hat, sie freigibt. In der Kasse des Casinos gibst du Kartennummer, Ablaufdatum und die Prüfnummer CVC ein. Danach folgt eine Prüfung namens 3-D Secure, die feststellen soll, dass der rechtmäßige Inhaber zahlt. Das Casino schickt deiner Bank dafür Angaben zur Zahlung, zur Zahlungsart und zum Gerät, mit dem du bezahlst. Reichen der Bank diese Daten, bestätigt sie die Zahlung, ohne dass du etwas tun musst, und die Einzahlung geht direkt weiter zur Freigabe. Verlangt sie eine Bestätigung, kommt die Anfrage zum Beispiel als Push-Nachricht in ihrer App, und abgeschlossen ist die Zahlung erst, wenn du dort zugestimmt hast. Zum Schluss prüft die Bank, ob sie die Zahlung freigibt.
Dass das Geld für Glücksspiel bestimmt ist, weiß die Bank in diesem Moment bereits. Visa schreibt vor, Zahlungen für Online-Glücksspiel mit dem Merchant Category Code 7995 zu kennzeichnen, einem Code für die Branche des Händlers. Das gilt auch für Händler, deren Hauptgeschäft etwas anderes ist, und das Aufladen eines Spielerkontos zählt ausdrücklich dazu. Mastercard führt Glücksspiel unter demselben Code. Visa ordnet Online-Glücksspiel außerdem als Quasi-Cash ein: So heißen dort Umsätze für Dinge, die sich direkt in Bargeld tauschen lassen, etwa Chips für den Spieltisch. Dieses Kennzeichen steht schon in der Anfrage zur Freigabe. Die Bank sieht also bei jeder Einzahlung, wofür das Geld gedacht ist, und kann ihre eigenen Bedingungen für Glücksspiel darauf anwenden.
Die Karte muss auf deinen eigenen Namen laufen. Casinobedingungen lassen Einzahlungen nur von Karten, Konten und Zahlungssystemen zu, die auf den Namen des Spielers laufen, und nehmen kein Geld von Dritten an. Die Karte des Partners oder der Eltern scheidet damit aus, auch wenn deren Bank die Zahlung freigeben würde.
Wenn die Bank die Einzahlung ablehnt
Von einer Ablehnung erfährst du noch während der Zahlung, auf der Seite des Casinos oder per Push-Nachricht deiner Bank. Auch wenn die Meldung im Casino erscheint, kann die Entscheidung von der Bank stammen. Für den nächsten Schritt kommt es darauf an, ob die Bank diese Zahlung grundsätzlich nicht zulässt oder ob ihr im Moment nur etwas fehlt.
Grundsätzlich ausgeschlossen ist die Einzahlung mit einer Karte, deren Bedingungen Glücksspiel nicht erlauben, ausdrücklich auch im Internet. Solche Karten gibt es, und mit ihnen scheitert jede Zahlung ins Casino. Visa ordnet eine Zahlung, die für den Karteninhaber nicht zugelassen ist, in die Gruppe von Ablehnungen, bei denen die Bank nie freigibt, und verbietet dem Händler danach einen neuen Antrag für dieselbe Karte. Fehlende Deckung, ein überschrittenes Limit für den Betrag oder ein Verdacht auf Betrug gehören bei Visa dagegen zu den Gründen, bei denen die Bank nur im Moment nicht freigibt; ein neuer Versuch ist dort zulässig.
| Grund der Ablehnung | Was dahintersteht | Hilft ein zweiter Versuch? |
|---|---|---|
| Karte für Glücksspiel nicht zugelassen | Die Bedingungen der Karte schließen Zahlungen für Glücksspiel aus | Nein, nicht mit dieser Karte |
| Fehlende Deckung | Guthaben oder Verfügungsrahmen reichen für den Betrag nicht | Ja, mit kleinerem Betrag oder sobald wieder Geld auf dem Konto ist |
| Limit überschritten | Der Betrag liegt über einer Grenze, die für die Karte gilt | Ja, nach einer Änderung des Limits oder mit kleinerem Betrag |
| Verdacht auf Betrug | Die Bank hält die Zahlung für auffällig | Ja, ein neuer Versuch ist zulässig |
| Karte gesperrt | Die Bank hat die Karte gesperrt | Erst, wenn die Bank die Sperre aufhebt |
| Authentifizierung fehlt | Die Bestätigung per 3-D Secure kam nicht zustande | Ja, wenn du die Bestätigung in der App abschließt |
Welchen Grund die Bank gemeldet hat, siehst du in der Regel nicht. Visa verweist für die Ursache und das weitere Vorgehen an die Bank, die die Karte ausgegeben hat. Scheitert die Einzahlung auch beim zweiten Versuch, kann nur sie sagen, ob die Karte Glücksspiel überhaupt zulässt oder ob ein Limit oder eine Sperre im Weg steht.
Auszahlung im Casino mit Kreditkarte
Für Gewinne haben die Kartenorganisationen einen eigenen Zahlungsweg, auf dem Geld vom Händler zum Karteninhaber fließt. Bei Visa ist das die Original Credit Transaction, eine eigene Gutschrift auf die Karte. Andere Wege schließt Visa für Gewinne ausdrücklich aus, auch die Erstattung, mit der sonst ein Kauf rückgängig gemacht wird. In Europa muss diese Gutschrift an dieselbe Karte gehen, mit der der Einsatz bezahlt wurde, der gewonnen hat. Mastercard nutzt für Gewinne die Gaming Payment Transaction, die das Geld auf ein Mastercard- oder Maestro-Konto überträgt.
Zwischen deinem Antrag auf Auszahlung und dem Geld auf der Karte liegen deshalb zwei Stationen. Zuerst bearbeitet das Casino den Antrag und schickt die Gutschrift ab; hier endet die Bearbeitungszeit, die Casinos für Auszahlungen angeben. Danach bucht deine Bank. Nach den Regeln von Visa muss sie eine eingehende Gutschrift innerhalb von 2 Geschäftstagen auf die Karte buchen oder beanstanden, bei einer Zahlung innerhalb Europas noch am selben Geschäftstag. Bei Mastercard legt die empfangende Bank selbst fest, wann das Geld zur Verfügung steht. Auf der Abrechnung einer Visa-Karte muss die Gutschrift klar beschrieben sein und darf dort nicht als Erstattung erscheinen.
Vor der ersten Auszahlung auf eine Karte kann das Casino einen Nachweis verlangen, dass sie dir gehört. Casinobedingungen fordern nach einer Einzahlung mit Karte zum Beispiel Fotos ihrer Vorder- und Rückseite. Der Nachweis gehört zu einer Regel, die Casinobedingungen ebenfalls festhalten: Auszahlungen gehen nur an Karten, Bankkonten und Wallets, die allein dem Spieler gehören, damit kein Geld an Menschen fließt, die nicht nach den Regeln gegen Geldwäsche identifiziert sind.
Wann ein Gewinn nicht auf die Karte geht
Manche Casinobedingungen teilen eine Auszahlung nach einer Einzahlung mit Kredit- oder Debitkarte in zwei Teile. Bis zur Höhe der netto eingezahlten Summe kann das Geld als Rückerstattung auf dieselbe Karte gehen; was darüber liegt, zahlt das Casino auf einem anderen Weg aus, etwa per E-Wallet oder Banküberweisung. Ein Beispiel mit angenommenen Zahlen: Wer 100 Euro eingezahlt hat und bei seiner ersten Auszahlung 250 Euro abhebt, bekommt nach einer solchen Klausel 100 Euro auf die Karte und 150 Euro über den zweiten Weg.
Bei Maestro zieht Mastercard die Grenze selbst. Eine Erstattung darf dort nur Guthaben zurückgeben, das nicht verspielt wurde, und höchstens den ursprünglichen Betrag der Einzahlung. Gewinne müssen über die Gaming Payment Transaction laufen; nutzt das Casino diesen Weg nicht, bleibt für den Gewinn nur ein anderes Zahlungsmittel.
Der dritte Grund liegt bei der Bank hinter der Karte. Nach den Regeln von Visa muss sie eingehende Gutschriften grundsätzlich annehmen; verbietet ihr ein Gesetz die Annahme, beantragt sie bei Visa, solche Gutschriften zu sperren. Casinobedingungen rechnen damit: Verbieten Vorgaben der kartenausgebenden Bank eine Auszahlung auf bestimmte Visa-Karten, behält sich das Casino vor, den Gewinn auf ein Bankkonto auf den Namen des Spielers oder über eine andere Zahlungsmethode auszuzahlen.
In allen drei Fällen landet der Gewinn auf einem Zahlungsmittel, das auf deinen Namen läuft, etwa einem Bankkonto oder einem E-Wallet.
Gebühren und Limits der Bank
Was eine Einzahlung im Casino mit Kreditkarte kostet, hängt neben dem Casino auch an deiner Bank. Manche Banken legen auf Umsätze mit Glücksspiel eigene Kosten, und welche das sind, steht in ihrem Preisverzeichnis oder in den Bedingungen der Karte.
| Kostenart | Betroffene Karte | Wann sie anfällt | Höhe |
|---|---|---|---|
| Aufschlag auf Glücksspiel | Kreditkarte und Debitkarte | Bei der Einzahlung, je nach Bank auch bei eingehenden Gewinnen | Im Beispiel einer Bank 5 % vom Umsatz |
| Behandlung als Bargeldverfügung | Kreditkarte | Bei der Einzahlung | Zinsen ab dem Tag der Einzahlung, Satz nach den Bedingungen der Karte |
| Entgelt für fremde Währung | Kreditkarte und Debitkarte | Wenn die Zahlung nicht in Euro bei der Bank ankommt | Im Beispiel einer Bank 1,75 % vom Umsatz |
Eine Bank verlangt den Aufschlag zum Beispiel für jeden Einsatz von Kredit- und Debitkarte bei Spielkasinos, Lotteriegesellschaften und Wettbüros. Eine andere Bank berechnet ihr Entgelt auf ausgehende wie eingehende Umsätze, und es bleibt auch dann fällig, wenn ein Umsatz später erstattet wird; eine Einzahlung, die als Rückerstattung auf die Karte zurückkommt, kostet dann zweimal. Ein Beispiel mit einer angenommenen Bank, die 5 Prozent in beide Richtungen verlangt: Auf eine Einzahlung von 100 Euro fallen 5 Euro an, auf einen Gewinn von 200 Euro, der auf die Karte zurückgeht, weitere 10 Euro.
Bei der Kreditkarte kommt eine zweite Möglichkeit hinzu. Ihre Bedingungen können jeden Umsatz mit Glücksspiel wie eine Bargeldverfügung behandeln. Für andere Umsätze laufen Zinsen erst nach dem nächsten Zahlungstermin, für eine Bargeldverfügung ab dem Tag, an dem sie stattfindet.
Das Entgelt für eine fremde Währung richtet sich danach, in welcher Währung die Zahlung beim Dienstleister der Bank ankommt. Führt das Casino dein Spielerkonto in einer anderen Währung als Euro, kann es auf jede Einzahlung fallen. Wird der Betrag umgerechnet, bevor er dort ankommt, gilt die Zahlung als Zahlung in Euro.
Neben den Kosten setzt die Karte eine Grenze für den Betrag. Eine Kreditkarte darf nur innerhalb ihres Verfügungsrahmens genutzt werden und nur so, dass die Umsätze bei Fälligkeit ausgeglichen werden können; eine Debitkarte nur im Rahmen des Guthabens oder eines vorher eingeräumten Dispositionskredits. Liegt eine Einzahlung über dem Limit, lehnt die Bank sie ab. Bei manchen Banken änderst du das Verfügungslimit selbst online oder in der App, bei einer davon ohne Entgelt, und kannst danach erneut einzahlen. Auch für eingehende Zahlungen darf die Bank bei Mastercard einen Höchstbetrag festlegen, sodass ein großer Gewinn auf die Karte an eine Grenze stoßen kann, die mit der Einzahlung nichts zu tun hat.
Visa, Mastercard und Maestro
Ob du ein Visa Casino suchst oder ein Mastercard Casino: Bei der Einzahlung unterscheiden sich die beiden Marken wenig. Beide prüfen Onlinezahlungen per 3-D Secure, jede unter eigenem Namen, und bei beiden kann deine Bank eine Zahlung ohne dein Zutun bestätigen, wenn ihr die übermittelten Daten reichen. Beide kennzeichnen Glücksspiel mit demselben Code. Der eigentliche Unterschied liegt darin, wie ein Gewinn auf die Karte zurückkommt.
| Merkmal | Visa | Mastercard |
|---|---|---|
| Prüfung vor der Freigabe | Visa Secure | Mastercard Identity Check |
| Weg eines Gewinns | Original Credit Transaction | Gaming Payment Transaction |
| Ziel der Gutschrift | In Europa dieselbe Karte, die den Einsatz bezahlt hat | Mastercard- oder Maestro-Konto des Karteninhabers |
| Buchung durch die Bank | Innerhalb von 2 Geschäftstagen, in Europa am selben Geschäftstag | Zeitpunkt und möglichen Höchstbetrag legt die Bank selbst fest |
Visa gibt der Bank des Karteninhabers eine feste Frist, und die Gutschrift muss auf der Abrechnung als solche erkennbar sein. Damit lässt sich abschätzen, wann ein abgeschickter Gewinn auf der Karte steht. Die Kehrseite ist die enge Bindung: In Europa geht der Gewinn nur an die Karte, mit der der Einsatz bezahlt wurde. Bei Mastercard bringt ein Zahlungsweg Gewinne auf Mastercard- und Maestro-Konten; wann das Geld verfügbar ist und bis zu welchem Betrag, bestimmen dort aber die Regeln deiner Bank.
Maestro
Wer gezielt ein Maestro Casino sucht, hat es mit einer Karte zu tun, die sich im Onlinehandel nicht durchgängig nutzen lässt. Ein Grund sind ihre Nummern: Mit bis zu 19 Ziffern passen sie nicht zu den Kassensystemen, die Onlinehändler üblicherweise einsetzen. Neue Maestro-Karten werden in Europa nicht mehr ausgegeben. Läuft eine Maestro-Karte nach dem 1. Juli 2023 ab, schickt die Bank von sich aus eine neue Debitkarte, zum Beispiel eine Debit Mastercard. Welche Karte das ist, entscheidet die Bank; eine Debit Mastercard funktioniert überall, wo Mastercard online und im Geschäft angenommen wird.
Für die alte Karte gilt bis zu ihrem Ablauf die enge Grenze, die Mastercard bei Maestro für Erstattungen zieht. Mit der Ersatzkarte gelten die Regeln der jeweiligen Kartenmarke.
Kreditkarte, Debitkarte oder Prepaid-Karte
Wer im Online Casino Kreditkarte statt Debitkarte einsetzt, bezahlt die Einzahlung erst mit der nächsten Abrechnung; behandelt die Bank sie als Bargeldverfügung, kommen bis dahin Zinsen hinzu. Ein Gewinn wird auf der Kreditkarte als Zahlung gebucht, so wie ein Betrag, mit dem du die Karte ausgleichst, und verringert damit, was du mit der nächsten Abrechnung zahlen musst. Bei der Debitkarte ist das Geld kurz nach der Einzahlung vom Konto weg, und ein Gewinn kommt auf dasselbe Konto zurück.
| Merkmal | Debitkarte | Kreditkarte |
|---|---|---|
| Wann das Geld abgeht | Sofort fällig, das Konto wird zeitnah belastet | Fällig mit der Abrechnung, die mindestens einmal im Monat kommt |
| Welche Grenze gilt | Guthaben auf dem Konto oder eingeräumter Dispositionskredit | Verfügungsrahmen der Karte |
| Wo ein Gewinn ankommt | Auf dem Konto hinter der Karte | Als Zahlung auf das Kreditkartenkonto |
Für Prepaid-Karten macht Visa zwei Ausnahmen. Bei einer nicht wiederaufladbaren Prepaid-Karte darf die Bank in der Prüfung per 3-D Secure melden, dass sie den Karteninhaber nicht authentifizieren kann. Von der Pflicht, Gutschriften anzunehmen, sind nicht wiederaufladbare Karten ausgenommen und ebenso wiederaufladbare, zu denen keine Daten des Inhabers hinterlegt sind. Ob ein Gewinn auf einer solchen Karte ankommt, liegt dann bei ihrer Bank.
Für wen die Karte im Casino passt
Die Karte ist die naheliegende Wahl, wenn deine Bank auf Glücksspiel keinen Aufschlag legt, die Zahlung in Euro ankommt und die Karte auf deinen Namen läuft. Dann brauchst du für ein Casino mit Kreditkarte oder Debitkarte kein weiteres Konto, die Einzahlung kostet bei der Bank nichts extra, und eine Auszahlung bis zur Höhe der Einzahlung kann auf demselben Weg zurückkommen. Mit der Debitkarte bleibt dabei alles auf dem Girokonto. Eine Kreditkarte passt unter denselben Bedingungen, solange ihre Bank Umsätze mit Glücksspiel nicht als Bargeldverfügung behandelt.
Ein anderer Weg bringt mehr, wenn die Karte teuer wird oder der Rückweg ohnehin nicht über sie führt:
- Die Bank verlangt einen Aufschlag auf Glücksspiel in beide Richtungen, sodass Einzahlung und Gewinn jeweils kosten.
- Die Kreditkarte behandelt Glücksspiel als Bargeldverfügung, und Zinsen laufen ab dem Tag der Einzahlung.
- Die Karte schließt Glücksspiel aus, ist eine Maestro-Karte oder eine Prepaid-Karte, für die die Bank Gutschriften nicht annehmen muss.
- Das Casino zahlt nach seinen Bedingungen nur bis zur Höhe der Einzahlung auf die Karte aus, und alles darüber geht ohnehin über einen zweiten Weg.
Alternativen zur Karte
Ein E-Wallet wie Neteller ist ein eigenes Konto bei einem Zahlungsdienst, auf das auch das Casino auszahlen kann. Aufladen und abheben lässt es sich nur über Zahlungsmittel und Bankkonten, die auf dich selbst laufen. Neteller gibt an, dass Auszahlungen eines Händlers in der Regel sofort im Wallet ankommen, und verlangt für den Empfang nichts; die auszahlende Seite kann aber eine Gebühr erheben. Übersteigt eine eingehende Zahlung die Grenzen, die gerade für das Konto gelten, bleibt sie bei Neteller und Skrill ausstehend, bis du innerhalb von 14 Tagen die Verifizierung abschließt; sonst wird sie automatisch storniert.
Die Banküberweisung führt direkt auf ein Konto auf deinen Namen, und Casinobedingungen nennen dieses Konto als Ziel, wenn ein Gewinn nicht auf die Karte darf. Kommt eine Auszahlung als Echtzeitüberweisung in Euro, muss die Bank des Empfängers das Geld innerhalb von zehn Sekunden verfügbar machen, an jedem Tag und zu jeder Uhrzeit. Ob ein Casino Echtzeitüberweisungen nutzt und wann es eine Auszahlung abschickt, folgt daraus nicht.
Apple Pay und Google Pay zahlen mit der Karte, die du dort hinterlegt hast, und für deine Bank bleibt das eine Kartenzahlung nach den Bedingungen dieser Karte. Bei Google Pay ersetzt eine virtuelle Kartennummer die echte Nummer der Karte, und Google verwahrt dabei kein Geld; die Zahlung läuft zwischen dir, dem Händler und der Bank der hinterlegten Karte. Bei Apple Pay erhält der Händler nur die Angaben, die du für die Abwicklung freigegeben hast. Beide schützen also deine Kartendaten gegenüber dem Casino, ändern aber nichts daran, welche Bank die Zahlung freigibt und welche Bedingungen sie für Glücksspiel hat.
Ob einer dieser Wege schneller auszahlt als die Karte, hängt an seinen eigenen Regeln und daran, wann das Casino die Zahlung abschickt.
Häufige Fragen
Kann ich eine Einzahlung im Casino zurückbuchen lassen?
Eine Rückbuchung, auch Chargeback genannt, kann allein die Bank anstoßen, die deine Karte ausgegeben hat; du wendest dich dafür an sie. Mastercard nimmt Zahlungen für Glücksspiel von dem Grund aus, der für nicht oder nicht wie beschrieben erbrachte Leistungen gilt. Über diesen Grund lässt sich eine Einzahlung im Casino mit einer Mastercard nicht zurückholen.
Was passiert, wenn ich eine Einzahlung als nicht autorisiert melde?
Dann kann deine Bank eine Rückbuchung wegen einer nicht autorisierten Zahlung anstoßen. Die Bank des Casinos kann sie nach den Regeln von Mastercard abwehren, wenn sie nachweist, dass dasselbe Kartenkonto danach einen Gewinn aus diesem Casino erhalten und nicht beanstandet hat.